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Export

Das Export-Bier ist weltweit als "Dortmunder Export" bekanntund wurde um 1700 erstmals im Dortmunder Raum von Heinrich Wenker und seinem Vater gebraut. Zu dieser Zeit war die Kohle- und Stahlindustrie in ihrer Blütezeit was auch einen erhöhten Bierbedarf in Dortmund mit sich brachte. Dortmund war zu dieser Zeit Bierproduzent Nr. 1 in Europa und die Brauerei DAB weltweit berühmt. In den 70er-Jahren war es dann vorbei mit der goldenen Ära. Den Arbeitern wurden zunehmend Luftkuren verschrieben. Dort lernten sie auch das Pils kennen und lieben, der Einzug des Pils in das Ruhrgebiet war nicht mehr zu stoppen. Für das Export hingegen war die Blütezeit vorbei.

Bei dem Export handelt es sich um ein helles oder dunkles, untergäriges Vollbier welches weniger herb ist als ein Pils. Das liegt an dem geringeren Hopfenanteil. Die Stammwürze liegt bei 12 bis 14%, der Alkoholgehalt etwas oberhalb von 5 Vol.-%.

Neben dem "Dortmunder Export" gibt es die weiteren Unterarten "Münchner Export" und "Wiener Export".

Heute heißen die Lagerbiere in Deutschland "Export", im Rest der Welt wird oftmals weiterhin der Begriff "Lager" verwendet. Im Grunde ist ein Export auch nichts anderes wie ein Lager, nur das es, aufgrund des damaligen Exportgedankens, stärker eingebraut wird. Bei der Entdeckung des Exports hatte man die Idee, das gewonnene Konzentrat erst am Zielort mit Wasser zu verdünnen.

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